Lese-Liste: Cyclism

Bücherregal mit Büchern zum Fahrradfahren

Wir haben für euch drei Listen mit Lese-Empfehlungen zu den Riding Rhino-Themen Veganism. Cyclism. Minimalism. erstellt. Die Genres reichen von Romanen und Kurzgeschichten über Sachbücher zu Blogs, die uns bewegt, inspiriert oder zumindest zum Nachdenken gebracht haben.

Hier geht es zu der „Lese-Liste Veganismus“ und hier zu der „Lese-Liste Minimalismus“.


 

Joe Friel: Die Trainingsbibel für Radsportler, Covadonga, 2013
Tiefgehender und fundierter, aber auch für Laien noch gut lesbarer, Trainingsratgeber. Andreas hat sich damit für 2017 und 2018 einen periodisierten Trainingsplan erstellt. Über die Resultate wird er beizeiten berichten. Kritisch anzumerken ist die etwas überschwängliche Empfehlung von Wattmessern im Training (man bekommt leicht den Eindruck ohne Wattmesser würde gar nichts gehen). Friel ist Anhänger der Paläo-Diät und setzt damit zwar auf vollwertige, unverarbeitete Ernährung, empfiehlt aber das Essen von Fleisch und Fisch. (Friel ist auch Autor des Buchs Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport.)

Walter Jungwirth: Tausend Kilometer Süden: Eine Erzählung vom Radfahren in den Bergen, Covadonga, 2017
Eine wundervolle Erzählung über die 1000 Kilometer Langstreckenradfahrt des Mille du Sud. Nicht nur für Randonneure und die, die es werden wollen. Eine ausführlichere Rezension von Andreas findet ihr hier.

Tim Krabbé: Die vierzehnte Etappe: Radsportgeschichten, Covadonga, 2016
Eine bunte Mischung aus Geschichten über die Erfahrungen des Autors im Amateurradsport und Kolumnen über das Geschehen im Profiradsport von den 70ern bis heute. Die kurzen Geschichten sind kurzweilig zu lesen und bieten sehr interessante, wenn auch kontroverse Standpunkte, wie z.B. die Verteidigung von Doping. Gute Strand- oder Abendlektüre.

Benjo Maso: Der Schweiß der Götter: Die Geschichte des Radsports, Covadonga, 2011
Eine umfassende und spannende Geschichte des Radsports mit einem Fokus auf der Geschichte der Tour de France. Benjo Maso zeigt sowohl Schatten- als auch Schokoladenseiten, entlarvt zahlreiche Mythen und betont auch immer mal wieder die politischen Seiten des Rad(sport)s.

Robert Penn: It’s All About the Bike: The Pursuit of Happiness on Two Wheels, Bloomsbury, 2012
Rennradenthusiast, Weltumradler und Allwetterpendler Robert Penn macht sich auf die Suche nach seinem Traumrad. Dabei nimmt er die Leserschaft mit auf eine Reise zu renommierten Fahrradteileschmieden in Europa und den USA. Man lernt allerhand wissenswertes über die Geschichte der hochwertigen Fahrradherstellung, vom (Stahl-) Rahmen über Laufräder bis hin zum Steuersatz. Besonders empfehlenswert für alle Technik- und Geschichtsinteressierten und jene, die auch ein Rad fürs Leben suchen.

Charly Wegelius: Domestik: Das wahre Leben eines ganz normalen Radprofis, Covadonga, 2015
Charly Wegelius war elf Jahre Profiradsportler. Doch sein „Tatsachenbericht“ ist keine Selbstbeweihräucherung eines ehemaligen Siegfahrers. Stattdessen liefert Wegelius einen harten Insiderbericht über das Dasein als Domestik (oder „Flaschenträger“), der die Siegfahrer unterstützt, statt selbst auf Sieg zu fahren. Damit ist das Buch mehr Abrechnung als Loblied auf den Radrennsport. Gleichzeitig schafft es der Autor, die Leserschaft mit interessanten Details zum Innenleben des Profipelotons, sowie den eigenen mentalen Hochs und Tiefs, zu fesseln. Ein ernüchterndes Buch für alle, die denken „Radprofi müsste man sein: Den halben Tag Radfahren, dann gut essen und die Beine hochlegen“.

 

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